Konzertsaison 2026/2027
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Saison
2026



Freitag, 21. Mai 2027
19:00 • Erwin-Piscator-Haus • Preise A
Jenaer Philharmonie | Friedrich Thiele
- Friedrich Thiele, Cello
- Simon Gaudenz, Leitung
- Antonín Dvořák (1841 – 1904), Cellokonzert h-Moll op. 104 (1894/95)
- Ludwig van Beethoven (1770 – 1827), Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92 (1811/12)
Große Meisterwerke zum Saisonabschluss
Die Jenaer Philharmonie verbindet musikalische Tradition mit künstlerischer Offenheit und steht für vielseitige Programme, eine ausgeprägte Klangkultur und lebendige Interpretationen. Mit klug konzipierten Konzertabenden eröffnet das Orchester seinem Publikum immer wieder neue Perspektiven auf bekannte Meisterwerke und spannende musikalische Entdeckungen.
Unter der Leitung ihres Generalmusikdirektors Simon Gaudenz entfaltet die Jenaer Philharmonie ihre ganze klangliche Bandbreite. Seine präzise und inspirierende Arbeit verbindet analytische Klarheit mit einer lebendigen, differenzierten Musizierweise.
Als Solist ist der Cellist Friedrich Thiele zu erleben. Der vielfach ausgezeichnete Musiker begeistert mit seinem warmen, kraftvollen Ton und einer tief empfundenen Gestaltung, die technische Souveränität und musikalische Sensibilität auf besondere Weise vereint.
Gemeinsam gestalten Orchester, Dirigent und Solist einen Konzertabend von großer musikalischer Dichte und Ausdruckskraft. Als Abschluss der Konzertsaison 2026|2027 erhält dieser Abend eine besondere Bedeutung, denn im Jahr des 200. Todestages Ludwig van Beethovens erklingt eines der bedeutendsten sinfonischen Werke des Komponisten und setzt zugleich einen festlichen Schlusspunkt unter die Saison.
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Cellisten haben zwei „Götter“, heißt es: den Ausnahmemusiker Pablo Casals, weil er das Cello-Spiel im 20. Jahrhundert revolutioniert hat, und den Komponisten Antonín Dvořák. Denn dieser hat mit seinem h-Moll-Cellokonzert das bedeutendste Werk für dieses Instrument und Orchester geschaffen – zweifellos ein Jahrhundertwerk, in dem die Balance von Virtuosität und inhaltlichem Anspruch in geradezu exemplarischer Weise verwirklicht wird.
Das gilt auch für Ludwig van Beethovens siebte Sinfonie, deren strahlend-festlicher Charakter, nur „getrübt“ durch den an zweiter Stelle stehenden Trauermarsch, zu allerlei Deutungsversuchen geführt hat. Am bekanntesten wurde Richard Wagners Interpretation, es handle sich bei diesem Werk um eine „Apotheose des Tanzes“.