Konzertsaison 2026/2027
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09
Saison
2026



Sonntag, 18. April 2027
19:00 • Erwin-Piscator-Haus • Preise A
Nordwestdeutsche Philharmonie | Maria Ioudenitch
- Maria Ioudenitch, Violine
- Jonathan Bloxham, Leitung
- Konstantia Gourzi (* 1962), Variationen 21 (2022)
- Benjamin Britten (1913 – 1976), Violinkonzert op. 15 (1940)
- Robert Schumann (1810 – 1856), Sinfonie Nr. 1 B-Dur „Frühlingssinfonie“ op. 38 (1841)
Zwischen Tradition und Gegenwart
Die Nordwestdeutsche Philharmonie steht für musikalische Vielseitigkeit, klangliche Präzision und eine lebendige Konzertkultur. Mit einem vielfältigen Repertoire und seiner Offenheit für unterschiedliche musikalische Perspektiven schafft das Orchester immer wieder spannende Begegnungen zwischen bekannten Meisterwerken und neuen Entdeckungen.
Unter der Leitung von Jonathan Bloxham entfaltet die Nordwestdeutsche Philharmonie ihre ganze klangliche Vielfalt. Der international gefragte Dirigent verbindet eine präzise musikalische Gestaltung mit großer Ausdruckskraft und schafft Raum für die besonderen Farben dieses Programms. Im Mittelpunkt steht die Geigerin Maria Ioudenitch, eine der bemerkenswerten Solistinnen ihrer Generation. Mit ihrem warmen Ton, ihrer außergewöhnlichen Musikalität und ihrer eindrucksvollen Gestaltungskraft verbindet sie technische Souveränität mit großer emotionaler Tiefe.
Gemeinsam gestalten die Künstler einen Konzertabend, der den Bogen spannt von der Musik unserer Zeit bis zu einem der beliebtesten sinfonischen Werke der Romantik. So entsteht ein Konzertabend, der Tradition und Gegenwart miteinander ins Gespräch bringt und musikalisch den Frühling feiert.
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Das Konzert beginnt mit einer Zugabe; denn als solche ist Variation 21 der griechischen Komponistin Konstantia Gourzi 2022 beim „encore!“-Projekt der Bamberger Symphoniker uraufgeführt worden.
Es folgt eines der bedeutendsten Violinkonzerte des 20. Jahrhunderts, das der vor allem durch seine Opern bekannt gewordene Brite Benjamin Britten im nordamerikanischen Exil vollendet hat – unter Einbeziehung spanischer Klänge. Einer der bedeutendsten Geiger aller Zeiten, Jascha Heifetz, hatte es aufgrund seiner technischen Schwierigkeiten für unspielbar erklärt.
Den Abschluss bildet ein sinfonischer Erstling: die als „Frühlingssinfonie“ bekannt gewordene Sinfonie Nr. 1 B-Dur von Robert Schumann.