Konzertsaison 2026/2027
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08
Saison
2026

Samstag, 10. April 2027
20:00 • Erwin-Piscator-Haus • Preise B
Fauré Quartett
- Fauré Quartett, Klavierquartett
- • Erika Geldsetzer, Violine
- • Sascha Frömbling, Viola
- • Konstantin Heidrich, Cello
- • Dirk Mommertz, Klavier
- Ludwig van Beethoven (1770 – 1827), Klavierquartett op. 16
- Gabriel Fauré (1845 – 1924), Klavierquartett op. 15
- Antonín Dvořák (1841 – 1904), Klavierquartett op. 87
Vier Persönlichkeiten, ein gemeinsamer Klang
Mit Erika Geldsetzer (Violine), Sascha Frömbling (Viola), Konstantin Heidrich (Violoncello) und Dirk Mommertz (Klavier) präsentiert sich das Fauré Quartett als eines der prägenden Klavierquartette seiner Generation. Konzertreisen führen das Ensemble regelmäßig in die bedeutenden Musikzentren Europas, Asiens und Nordamerikas. Seine Interpretationen verbinden klangliche Differenzierung, stilistische Souveränität und eine unverwechselbare künstlerische Handschrift.
Benannt nach dem französischen Komponisten Gabriel Fauré, verbindet das Ensemble die Pflege des klassischen Repertoires mit großer Offenheit für neue Perspektiven. Dabei entstehen Programme, die Bekanntes in neuem Licht erscheinen lassen und die Ausdrucksmöglichkeiten des Klavierquartetts immer wieder neu ausloten.
Dem Marburger Publikum ist das Fauré Quartett bereits aus zwei umjubelten Konzerten in bester Erinnerung. Auch diesmal begegnen sich vier eigenständige Persönlichkeiten auf Augenhöhe. Daraus entsteht ein fein ausbalancierter Ensembleklang, der Transparenz, Wärme und gestalterische Freiheit miteinander verbindet – beste Voraussetzungen für einen weiteren besonderen Kammermusikabend.
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Ludwig van Beethoven hat sein Quintett für Klavier und Bläser Es-Dur op. 16 (siehe dazu das Konzert des ensemble 4.1 am 10. Januar 2027) später als Klavierquartett bearbeitet. Auch in dieser Version dominiert das Klavier gegenüber den drei Streichern; das Werk klingt oft wie ein Klavierkonzert en miniature.
Im c-Moll-Klavierquartett op. 15 von Gabriel Fauré überzeugen jedoch die Frische und klangliche Balance in allen Stimmen.
Antonín Dvořák wiederum setzt in seinem Es-Dur-Klavierquartett op. 87 auf eine starke Polarisierung der Klanggruppen. Das pathetisch aufgeladene Werk benötigt einen Pianisten, der autonomes Gestalten und dialogische Zusammenwirken gleichermaßen beherrscht.