Konzertsaison 2026/2027 Kalender abonnieren
Abonnements bestellen

Karten für die neue Saison sind ab 1. September erhältlich.

Für dieses Konzert sind zur Zeit keine Karten online zu kaufen.

Wir weisen innerhalb unseres eMail-Verteilers darauf hin, sobald der Verkauf von Karten startet.Benachrichtigungen

04

Saison

2026

Sonntag, 10. Januar 2027
19:00 • Erwin-Piscator-Haus • Preise B

ensemble 4.1 | Bläserquartett & Klavier
„Nicht nur für Neujahrskonzerte“

  • • Jörg Schneider, Oboe
  • • Alexander Glücksmann, Klarinette
  • • Sebastian Posch, Horn
  • • Christoph Knitt, Fagott
  • • Thomas Hoppe, Klavier
  • Ludwig van Beethoven (1770 – 1827), Quintett Es-Dur op. 16
  • Francis Poulenc (1899 – 1963), Trio für Oboe, Fagott und Klavier FP 43 (1926)
  • Hans Stähli (1950 – 2021), Fünf Bagatellen
  • George Gershwin (1898 – 1937), Ein Amerikaner in Paris (1928)

Außergewöhnlich besetzt, klangvoll vereint

Das ensemble 4.1 zählt als fest besetztes „Piano Windtet“ zu den wenigen Ensembles, die sich dauerhaft dieser besonderen kammermusikalischen Besetzung widmen. Jörg Schneider, Alexander Glücksmann, Sebastian Posch, Christoph Knitt und Thomas Hoppe verbinden die Klangfarben von vier Blasinstrumenten Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Klavier zu einem ebenso transparenten wie ausgewogenen Ensembleklang.

Die fünf Musiker bringen ihre vielfältigen Erfahrungen als Solisten, Orchestermusiker und Kammermusiker in das gemeinsame Musizieren ein. Im Mittelpunkt steht dabei der kammermusikalische Dialog – geprägt von aufmerksamem Zusammenspiel, klanglicher Differenzierung und einer gemeinsamen künstlerischen Handschrift. Kritiken heben immer wieder die besondere Kommunikation auf der Bühne und die unmittelbare Präsenz des Ensembles hervor; ein Rezensent bezeichnete das ensemble 4.1 augenzwinkernd als die „Easy Rider der Wiener Klassik“.

Unter dem Titel „Nicht nur für Neujahrskonzerte“ eröffnen die fünf Musiker das Konzertjahr mit einem Programm, das den Blick bewusst über festliche Traditionen hinaus richtet. Ein Konzertabend, der die besondere Handschrift des Ensembles ebenso erleben lässt wie die klanglichen Möglichkeiten dieser seltenen Besetzung – facettenreich, inspirierend und voller musikalischer Entdeckungen.

✽ ✽ ✽

Ludwig van Beethoven war, wie Zeitgenossen berichten, ein großartiger Pianist. Bis zum Verlust seines Gehörs komponierte er seine Sonaten und Konzerte für sich. Auch den Solopart im Es-Dur-Quintett op. 16 spielte der junge Komponist 1797 bei der Wiener Uraufführung selbst. Entsprechend ausgreifend und konzertant ist der Klavierpart gehalten, die vier Bläser verharren weitgehend im Serenadenton.

Ausgewogener und gleichberechtigter agieren die Instrumente im 1926 uraufgeführten Trio von Francis Poulenc und in den 2004 entstandenen Fünf Bagatellen von Hans Stähli.

Mit der 1928 zur Premiere gebrachten Sinfonischen Dichtung An American in Paris erklingt eines der populärsten Werke George Gershwins in einer reizvollen Bearbeitung.