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Saison

2026

Freitag, 25. September 2026
20:00 • Erwin-Piscator-Haus • Preise B

Aris Quartett
Auftaktkonzert Beethoven-Zyklus

  • Aris Quartett, Streichquartett
  • • Anna Katharina Wildermuth, Violine
  • • Noémi Zipperling, Violine
  • • Caspar Vinzens, Viola
  • • Lukas Sieber, Cello
  • Ludwig van Beethoven (1770 – 1827), Streichquartett Nr. 4 c-Moll op. 18 (1801)
  • Ludwig van Beethoven (1770 – 1827), Große Fuge B-Dur op. 133 (1825/26)
  • Ludwig van Beethoven (1770 – 1827), Streichquartett Nr. 7 F-Dur op. 59/1 (1806)

Auftakt einer musikalischen Reise – Im Dialog mit Beethoven

Das Aris Quartett gehört zu den profiliertesten Streichquartetten seiner Generation und begeistert Publikum und Presse gleichermaßen mit einer intensiven, ausdrucksstarken Musizierweise. Die Geigerinnen Anna Katharina Wildermuth und Noémi Zipperling, der Bratschist Caspar Vinzens und der Cellist Lukas Sieber verbinden klangliche Geschlossenheit mit individueller Ausdruckskraft und widmen sich dem großen Repertoire des Streichquartetts mit besonderer Leidenschaft.

Internationale Wettbewerbserfolge wie die Ernennung zu BBC New Generation Artists, der ECHO Rising Stars sowie zahlreiche Einladungen auf die bedeutenden Konzertbühnen Europas haben das Quartett in die erste Reihe der internationalen Kammermusikensemble geführt. In seinen Interpretationen verbinden sich analytische Klarheit und lebendige Ausdruckskraft zu einer unverwechselbaren künstlerischen Handschrift.

Mit diesem Konzert eröffnen wir einen Zyklus, in dem das Aris-Quartett innerhalb eines Jahres sämtliche Streichquartette Ludwig van Beethovens in und um Marburg erlebbar macht. Die Auseinandersetzung mit diesen Meisterwerken lädt dazu ein, die Entwicklung, Vielfalt und zeitlose Kraft von Beethovens Quartettkunst neu zu entdecken.

Ein Auftakt, der neugierig macht auf eine außergewöhnliche musikalische Reise – und zugleich auf einen Abend voller Spannung, Tiefe und kammermusikalischer Intensität.

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Ludwig van Beethovens 16 Werke umfassendes Quartettschaffen gilt als Gipfel der Gattung. Gesamtaufführungen, wie sie das Aris Quartett plant, werden deshalb in einem Beethoven-Jahr wie 2027 (250. Todestag) zur gern erfüllten Pflicht. In seinen sechs frühen Quartetten op. 18 erweist sich der Komponist noch auf der Suche nach einem eigenen Quartettstil, den er dann in seinen fünf mittleren Quartetten gefunden hat. Vor allem in den drei Quartetten op. 59 dringt er in sinfonische Dimensionen vor. Und mit der Großen Fuge op. 133 schuf der späte Beethoven ein Werk, das als überdimensionierter Schluss seines B-Dur-Quartetts op. 130 auf Unverständnis stieß. Deshalb komponierte er ein neues heiter-beschwingtes Finale und gab die grandiose Fuge als selbstständiges Werk heraus.