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Sonntag, 31. Oktober 2021
20:00 • Erwin-Piscator-Haus • Preise B
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Albrecht Mayer | Evgenia Rubinova

  • Albrecht Mayer, Oboe
  • Evgenia Rubinova, Klavier
  • Johann Sebastian Bach (1685 – 1750), Siciliano aus Sonata Es-Dur BWV 1031
  •   „Ich ruf zu Dir, Herr Jesu Christ“ BWV 639
  •   „Nun komm, der Heiden Heiland“ BWV 659
  • Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791), „Lacrimosa“ aus Requiem KV 626 Klavier solo
  • 
Louis Klemcke, „Linda-Fantasie“ für Oboe und Klavier
  • Robert Schumann (1810 – 1856), 3 Fantasiestücke für Oboe und Klavier op. 73
  • Ludwig van Beethoven (1770 – 1827), 12 Variationen über einen Russischen Tanz aus Wranitskys Ballett „Das Waldmädchen“ WoO 71
  •   Sonate F-Dur „Frühlingssonate“ op. 24

Wenn man an die Oboe denkt, darf er nicht fehlen: Albrecht Mayer. Zuhörer und Kritiker geraten gleichermaßen ins Schwärmen. Da ist von „Götterfunken“ die Rede, von der „wundersamen Oboe“ oder davon, dass Mayer die Oboe „zum Verführungsinstrument erhebt“. Er begann seine berufliche Laufbahn 1990 als Solo-Oboist der Bamberger Symphoniker und wechselte 1992 in die gleiche Position bei den Berliner Philharmonikern. Heute ist er der international gefragteste und bekannteste Vertreter seines Instruments. Auf der Suche nach neuem Repertoire leiht der mehrfach mit dem „ECHO Klassik“ ausgezeichnete Albrecht Mayer auch gerne Werken für andere Instrumente oder Gesang seine (Oboen-)Stimme.

Evgenia Rubinova zählt zu den beeindruckendsten Pianistinnen ihrer Generation. Beim renommierten Klavierwettbewerb in Leeds wurde sie 2003 mit der Silbermedaille ausgezeichnet. Publikum und Presse berührt ihre starke Bühnenpräsenz. „Ihre Kraft zu persönlicher Aussage bewährte sich in einer überlegenen Balance der Extreme“, kommentierte die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Und Artur Pizarro schwärmte im BBC-Fernsehen: „An abslolutely collosal performance by an absolutely extraordinary pianist!“

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Vom immer wieder berührenden Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozarts ergreifendem Lacrimosa über Robert Schumanns beliebte Fantasiestücke bis hin zu Ludwig van Beethovens lyrisch-beschwingter Frühlingssonate reicht das reizvolle Programm, das Albrecht Meyer gemeinsam mit Evgenia Rubinova zu Gehör bringt und das überdies einen wahren Geheimtipp beinhaltet. Mit der Fantasie über Donizettis Oper „Linda di Chamounix“ von Louis Klemcke erklingt das Werk eines Komponisten, der heute nahezu vollständig vergessen ist, denn nicht einmal seine wichtigsten Lebensdaten sind uns heute noch bekannt. Doch sein virtuoses Stück ist eine wunderbare Hommage an den Belcanto und beweist auf eindrucksvolle Weise die Nähe der Oboe zur menschlichen Stimme.